Irgendwie fühlt es sich komisch an, mich gleich zu Beginn meines neuen Blogs zu entschuldigen. Andererseits habe ich das Gefühl, dass vieles von dem, was ich hier schreiben werde, jammern auf ganz hohem Niveau sein wird. Also ich meine WIRKLICH ganz hohem Niveau. Insofern, liebe Leute da draußen, die womöglich irgendwann über diesen Blog stolpern und hängen bleiben könnten: Ja, ich weiß sehr wohl zu schätzen, was für ein wundervolles, einfaches, glückliches Leben ich habe. Ich weiß, was für ein Glück ich habe, all das zu haben, was ich habe. Ich BIN glücklich. Ich bin mit mehr Glück gesegnet, als ich es mir je zu erträumen gewagt hätte. Bitte nehmt es nicht persönlich oder belächelt mich dafür, dass ich trotzdem ab und an jammern werde.
Wobei, tut, was immer euch in eurer jeweiligen Situation gut tut. Denn wenn es euch hilft, dann ist es genau das Richtige.
Warum ich das Alles meiner Vorstellung voran stelle? Ich bin 24, mit dem tollsten Mann der Welt verheiratet, habe einen wundervollen, fast 6 Monate alten Sohn und darf 1,5 Tage die Woche in die Uni gehen und studieren. Ich würde das Alles für nichts und zwar absolut gar nichts auf der Welt eintauschen.
Aber zur Zeit wünsche ich mir eine Sache sehnlicher als nichts anderes auf der Welt. Eine Sache, die mich wahnsinnig macht, weil ich sie nicht bekomme. Meine Mutter hat mir als Kind beigebracht, dass man Wünsche wachsen lassen kann, dass sie mit der Zeit größer und schöner werden. Das mag stimmen. Diesen einen Wunsch wünsche ich mir mehr, als ich mir je habe vorstellen können, mir etwas zu wünschen. Und ich verzweifle daran.
Ich wünsche mir einfach nur ein paar Stunden ungestörten Schlaf.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen